Milliardengrab Gemeinschaftskraftwerk Gekko

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Eigentlich sollte der als hochmodernes Steinkohlekraftwerk gepriesene Bau in Hamm-Uentrop bereits seit Jahren am Netz sein. Doch erst seit August letzten Jahres liefert einer der geplanten Blöcke Strom. Der zweite 800-Megawatt-Block wird vermutlich nie fertig werden. Mit entsprechenden Folgen für alle, die dort Geld reingesteckt haben. Mit zu den Investoren gehörte leider auch die Dortmunder DEW21. (mehr…)

Unsäglich

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Wir erinnern uns: So was gab es schon mal. Da wurden vor rund 20 Jahren ganze Belegschaften – von RWE und anderen Energiekonzernen – nach Dortmund zum Westfalenstadion gekarrt, um dort PRO ATOMKRAFT zu demonstrieren. Die Kosten trugen die Unternehmen; jeder Teilnehmer wurde zusätzlich mit einem Lunchpaket ausgestattet.

Jetzt also PRO KOHLEKRAFT. Wieder lassen sich Betriebsräte und Belegschaften vor den Karren ihrer Arbeitgeber (und deren Aktionäre) spannen. Diesmal geht’s nach Berlin, um Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel die rote Karte zu zeigen. Der hatte angekündigt, eine Abgabe für über 20 Jahre alte Kohlekraftwerke einzuführen, weil anders die Klimaschutzziele, auf die sich Deutschland festgelegt hat, nicht zu erreichen seien.  Weiter

25. April in Garzweiler: Menschenkette gegen weitere Kohleverstromung

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“Bis hierhin und nicht weiter! Stoppt die Kohlebagger und Klimakiller!
(Auszüge aus dem Aufruf)

2015 wird ein wegweisendes Jahr für den Klimaschutz. Wir haben die Chance, den Ausstieg aus dem Landschafts- und Klimakiller Kohlekraft einzuleiten. Die Bundesregierung entscheidet demnächst, ob die Energiekonzerne ihre CO2-Emissionen mindern und dafür Kohlekraftwerke abschalten müssen. In Nordrhein-Westfalen verhandelt zudem die Landesregierung über die Zukunft des Tagebaus Garzweiler II, wo RWE bis 2045 weiter Braunkohle fördern will. Im Vorfeld des Weltklimagipfels in Paris kommt beiden Entscheidungen große Bedeutung zu. Doch die Kohlelobby macht massiv Front gegen die Pläne, den boomenden Kohlestrom zurückzudrängen.

Deshalb ist jetzt der Protest von uns BürgerInnen gefragt. Mit einer Menschenkette entlang des Tagebaus Garzweiler II machen wir am 25. April klar: Bis hier hin und nicht weiter – der Kohleverstromung muss ein Ende gesetzt werden!

Zu der Aktion rufen Greenpeace, BUND, Campact und viele andere auf. Mehr unter wwww.anti-kohle-kette-de

Das hat Euch nicht zu interessieren!

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Letzten Mittwoch gab’s eine interessante Sendung im Deutschlandfunk. Da wurde ausgiebig über das neue Hamburger „Transparenzportal“ diskutiert und informiert. Während sich Hamburg ein Transparenzgesetz leistet, scheut die Stadt Dortmund nach wie vor das Licht.

Mehr dazu siehe hier: Das hat Euch nicht zu interessieren

Die Last der RWE-Aktien

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 Am 13. Februar berichtete die taz, dass die Stadt Münster beschlossen habe, ihre RWE-Aktien zu verkaufen, um Druck für mehr Klimaschutz zu machen. „Soweit wir wissen, sind wir die erste deutsche Kommune, die das beschlossen hat“, sagte Otto Reiners, der Fraktionssprecher der Grünen im Stadtrat laut taz. Der Kämmerer muss den Beschluss des Rats nun umsetzen. Allerdings geht es in Münster um relativ bescheidene Beträge.

Dortmund hält hingegen sagenhafte 23,6 Mio. RWE-Aktien und mochte sich davon auch jüngst, anlässlich der Neuordnung der Eigentümerstruktur bei DEW21, immer noch nicht trennen. Hier Auszüge eines Kommentars von Wolf Stammnitz: Last der RWE-Aktien

 

Den Gegnern der Energiewende in Dortmund ins Stammbuch: Das Weiter-so funktioniert nicht mehr!

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Der folgende Beitrag ist dem Blog von Wolf Stammnitz entnommen *)

>> E.on macht den Baron Münchhausen und will sich am eigenen alten Zopf aus dem Sumpf ziehen. RWE ist dabei, an seinem anachronistischen Geschäftsmodell kaputt zu gehen und sucht händeringend Käufer für Konzerntöchter zwecks Abbau der Milliardenschulden. Der Dortmunder Stadtwerkechef sieht seinen Job eines „kommunalen Global players“ gefährdet und wollte sich durch seine vorzeitige Wiederwahl retten (was misslang). Der Dortmunder Flughafenchef sucht seine fette Pension aus der Insolvenz des Unternehmens heraus zu halten, wenn ab 2024 die EU die Verlustübernahme in die Stadtwerke stoppt…

Allen diesen Fluchtversuchen gemeinsam ist die Ahnung der Topleute: Die Plünderung ganzer Landstriche über die Köpfe der Bewohner hinweg mit Großtechnik und Gebietsmonopolen wird zum Verlustgeschäft. (mehr…)

vor dem Rathaus

Der Schwarze Tag

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Es ist gekommen, wie befürchtet. Eine breite Mehrheit aus SPD, CDU und FDP hat gestern die Verhandlungsergebnisse abgesegnet. Last exit verpasst. Möglicherweise sind die Verträge zwischen RWE und Dortmunder Stadtwerken mittlerweile sogar schon unterschrieben.

Bei unserer Protest-Aktion vor dem Rathaus waren wir durch Unbillen des Wetters schwer gehandicapt und mußten auf einen schlankeren “Plan B” ausweichen. Gleichwohl haben wir in den hiesigen Medien - das hat uns gefreut – viel Aufmerksamkeit erfahren. Siehe zum Beispiel den Bericht der Ruhr-Nachrichten hier: RN-Bericht 12-12-2014

Der heutige Donnerstag ist ein schwarzer Tag für Dortmund / Protestaktion

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Wie nun feststeht, wird es heute (11.12.) im Rat zur Abstimmung über die neuen Verträge mit RWE kommen. Eine Mehrheit für diese Verträge steht. Leider. Die Erzeugung und der Verbrauch von Energie gehören schließlich zu den Haupttreibern für die Treibhaus-Emissionen. Und ganz vorne dabei: der RWE-Konzern.

Wir betrachten den heutigen Tag daher als Schwarzen Tag in der Geschichte der Stadt und werden ihn mit einer Protest-Kundgebung vor dem Rathaus begehen. Beginn 13 Uhr. Ihr/Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.

Siehe auch Pressemitteilung hier: PM Dez 2014.

Jetzt reicht’s! Wir empfehlen: Anbieter wechseln!

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Auch wenn erst im Dezember formell im Rat der Stadt über die Vorlage abgestimmt werden soll, besteht mittlerweile kein Zweifel mehr, dass es zu einer Neuauflage des Bündnisses mit RWE bei der Versorgung Dortmunds mit Strom und Wasser kommen wird. Diesmal unbefristet, aufkündbar frühestens nach 25 Jahren (!).

Nur die Höhe des Anteils von RWE wird sich etwas verringern, auf knapp 40 Prozent (von bislang 47 %). Eine Änderung, die für den Alltag aber ohne Relevanz bleiben wird.

Wir lernen: Wo DEW21 draufsteht, ist 40 Prozent RWE drin!

Mit Vernunft hat das, was da kommen soll, nichts mehr zu tun. Wir können aber gleichwohl noch was tun. Wir können uns weigern, beim Aufbessern der Bilanzen von RWE mitzuhelfen, indem wir uns von der DEW als Versorger verabschieden. Dazu rufen wir öffentlich auf. Mehr dazu hier: DEW mit ungeniessbaren Zutaten

Reiner Ökostrom ist nicht oder nur noch unwesentlich teurer als der Strom von DEW21. Wer es genauer wissen möchte, was ein Wechsel finanziell bedeutet, dem empfehlen wir die Nutzung des Strompreisrechners des BUND. (hh)

“Last exit” verpasst.

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Das war’s also. Dortmund verabschiedet sich auf einem der wichtigsten Sektoren, die für die Treibhausgas-Emissionen verantwortlich sind, nämlich dem Verbrauch und der Erzeugung von Energie, von den Klimaschutz-Zielen. Vertan vom Rat der Stadt die Chance zur vollständigen Übernahme, welche sich durch die Befristung der alten Verträge mit RWE geboten hatte. “Last exit” verpasst. Es bleibt bei der Beteiligung der RWE als wichtiger Mitgesellschafter bei DEW21. Einschließlich einer garantierten (Mindest-) Verzinsung von 22,2 Prozent auf das von RWE eingeschossene Kapital.

Masterplan Energiewende, Elektro-Autos, Handlungsprogramm Klimaschutz… alles nur Tamtam unserer Stadtoberen! Um uns, den gemeinen Bürger, Sand in die Augen zu streuen… Wir werden uns doch nicht die Finger verbrennen und uns mit der mächtigen RWE anlegen… Wär’ auch schad um die schönen Spesen!

Wir können gleichwohl noch was tun. Wir können uns weigern, beim Aufbessern der Bilanzen von RWE mitzuhelfen, indem wir uns von DEW als Versorger verabschieden. Dazu rufen wir öffentlich auf. (hh)

 

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