Der Strom kommt aus der Steckdose…doch wie wird er erzeugt?

0

Am 1. September ist es soweit: Da startet eine Veranstaltungsreihe der VHS Dortmund zum Thema Energiewende.

An insgesamt fünf Abenden soll den Teilnehmern die Gelegenheit geboten werden, einen Blick hinter die Kulissen der Energieversorgung zu werfen und zu erkennen, welche Gestaltungsmöglichkeiten es dazu auf kommunaler Ebene gibt. Die Stromerzeugung wird bei uns von wenigen Konzernen dominiert – doch muss das so sein? Sind die Erneuerbaren wirklich an den Strompreiserhöhungen schuld?

Die Reihe ist in Kooperation mit dem Bündnis DEW-kommunal entstanden. Sie wäre beinahe noch an den Statik-Problemen im VHS-Gebäude (Löwenhof) gescheitert. Zum Glück ist es uns gelungen, die Veranstaltungen kurzfristig in die Auslandsgesellschaft zu verlegen; sie finden also (dort) statt!

(mehr…)

Politische Verantwortung am Beispiel Kohleimporte aus Kolumbien

0

Einladung zu einer Veranstaltung
im Rahmen der kommenden FairTrade-Messe in den Westfalenhallen

Auf Betreiben der Initiative Dortmund-Kolumbien findet bei der diesjährigen Messe (28.-30. August) eine Veranstaltung zum Thema Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden im Zusammenhang mit Kohleimporten aus Kolumbien statt. Hierzu seid Ihr herzlich eingeladen.

Fachforum

Politische Verantwortung und kommunales Handeln
Am Beispiel Kohleimporte aus Kolumbien und Menschenrechte

Freitag, 28.08.2015, 13:30 – 15:00 Uhr Raum H3/01

mit Christoph Struß (Stadt Dortmund), Oliver Krischer (MdB) und Till Strucksberg (Initiative Do-Ko)

(mehr…)

Milliardengrab Gemeinschaftskraftwerk Gekko

0

Eigentlich sollte der als hochmodernes Steinkohlekraftwerk gepriesene Bau in Hamm-Uentrop bereits seit Jahren am Netz sein. Doch erst seit August letzten Jahres liefert einer der geplanten Blöcke Strom. Der zweite 800-Megawatt-Block wird vermutlich nie fertig werden. Mit entsprechenden Folgen für alle, die dort Geld reingesteckt haben. Mit zu den Investoren gehörte leider auch die Dortmunder DEW21. (mehr…)

Unsäglich

0

Wir erinnern uns: So was gab es schon mal. Da wurden vor rund 20 Jahren ganze Belegschaften – von RWE und anderen Energiekonzernen – nach Dortmund zum Westfalenstadion gekarrt, um dort PRO ATOMKRAFT zu demonstrieren. Die Kosten trugen die Unternehmen; jeder Teilnehmer wurde zusätzlich mit einem Lunchpaket ausgestattet.

Jetzt also PRO KOHLEKRAFT. Wieder lassen sich Betriebsräte und Belegschaften vor den Karren ihrer Arbeitgeber (und deren Aktionäre) spannen. Diesmal geht’s nach Berlin, um Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel die rote Karte zu zeigen. Der hatte angekündigt, eine Abgabe für über 20 Jahre alte Kohlekraftwerke einzuführen, weil anders die Klimaschutzziele, auf die sich Deutschland festgelegt hat, nicht zu erreichen seien.  Weiter

25. April in Garzweiler: Menschenkette gegen weitere Kohleverstromung

0
“Bis hierhin und nicht weiter! Stoppt die Kohlebagger und Klimakiller!
(Auszüge aus dem Aufruf)

2015 wird ein wegweisendes Jahr für den Klimaschutz. Wir haben die Chance, den Ausstieg aus dem Landschafts- und Klimakiller Kohlekraft einzuleiten. Die Bundesregierung entscheidet demnächst, ob die Energiekonzerne ihre CO2-Emissionen mindern und dafür Kohlekraftwerke abschalten müssen. In Nordrhein-Westfalen verhandelt zudem die Landesregierung über die Zukunft des Tagebaus Garzweiler II, wo RWE bis 2045 weiter Braunkohle fördern will. Im Vorfeld des Weltklimagipfels in Paris kommt beiden Entscheidungen große Bedeutung zu. Doch die Kohlelobby macht massiv Front gegen die Pläne, den boomenden Kohlestrom zurückzudrängen.

Deshalb ist jetzt der Protest von uns BürgerInnen gefragt. Mit einer Menschenkette entlang des Tagebaus Garzweiler II machen wir am 25. April klar: Bis hier hin und nicht weiter – der Kohleverstromung muss ein Ende gesetzt werden!

Zu der Aktion rufen Greenpeace, BUND, Campact und viele andere auf. Mehr unter wwww.anti-kohle-kette-de

Das hat Euch nicht zu interessieren!

0

Letzten Mittwoch gab’s eine interessante Sendung im Deutschlandfunk. Da wurde ausgiebig über das neue Hamburger „Transparenzportal“ diskutiert und informiert. Während sich Hamburg ein Transparenzgesetz leistet, scheut die Stadt Dortmund nach wie vor das Licht.

Mehr dazu siehe hier: Das hat Euch nicht zu interessieren

Die Last der RWE-Aktien

0

 Am 13. Februar berichtete die taz, dass die Stadt Münster beschlossen habe, ihre RWE-Aktien zu verkaufen, um Druck für mehr Klimaschutz zu machen. „Soweit wir wissen, sind wir die erste deutsche Kommune, die das beschlossen hat“, sagte Otto Reiners, der Fraktionssprecher der Grünen im Stadtrat laut taz. Der Kämmerer muss den Beschluss des Rats nun umsetzen. Allerdings geht es in Münster um relativ bescheidene Beträge.

Dortmund hält hingegen sagenhafte 23,6 Mio. RWE-Aktien und mochte sich davon auch jüngst, anlässlich der Neuordnung der Eigentümerstruktur bei DEW21, immer noch nicht trennen. Hier Auszüge eines Kommentars von Wolf Stammnitz: Last der RWE-Aktien

 

Den Gegnern der Energiewende in Dortmund ins Stammbuch: Das Weiter-so funktioniert nicht mehr!

0

Der folgende Beitrag ist dem Blog von Wolf Stammnitz entnommen *)

>> E.on macht den Baron Münchhausen und will sich am eigenen alten Zopf aus dem Sumpf ziehen. RWE ist dabei, an seinem anachronistischen Geschäftsmodell kaputt zu gehen und sucht händeringend Käufer für Konzerntöchter zwecks Abbau der Milliardenschulden. Der Dortmunder Stadtwerkechef sieht seinen Job eines „kommunalen Global players“ gefährdet und wollte sich durch seine vorzeitige Wiederwahl retten (was misslang). Der Dortmunder Flughafenchef sucht seine fette Pension aus der Insolvenz des Unternehmens heraus zu halten, wenn ab 2024 die EU die Verlustübernahme in die Stadtwerke stoppt…

Allen diesen Fluchtversuchen gemeinsam ist die Ahnung der Topleute: Die Plünderung ganzer Landstriche über die Köpfe der Bewohner hinweg mit Großtechnik und Gebietsmonopolen wird zum Verlustgeschäft. (mehr…)

vor dem Rathaus

Der Schwarze Tag

0

Es ist gekommen, wie befürchtet. Eine breite Mehrheit aus SPD, CDU und FDP hat gestern die Verhandlungsergebnisse abgesegnet. Last exit verpasst. Möglicherweise sind die Verträge zwischen RWE und Dortmunder Stadtwerken mittlerweile sogar schon unterschrieben.

Bei unserer Protest-Aktion vor dem Rathaus waren wir durch Unbillen des Wetters schwer gehandicapt und mußten auf einen schlankeren “Plan B” ausweichen. Gleichwohl haben wir in den hiesigen Medien - das hat uns gefreut – viel Aufmerksamkeit erfahren. Siehe zum Beispiel den Bericht der Ruhr-Nachrichten hier: RN-Bericht 12-12-2014

Der heutige Donnerstag ist ein schwarzer Tag für Dortmund / Protestaktion

0

Wie nun feststeht, wird es heute (11.12.) im Rat zur Abstimmung über die neuen Verträge mit RWE kommen. Eine Mehrheit für diese Verträge steht. Leider. Die Erzeugung und der Verbrauch von Energie gehören schließlich zu den Haupttreibern für die Treibhaus-Emissionen. Und ganz vorne dabei: der RWE-Konzern.

Wir betrachten den heutigen Tag daher als Schwarzen Tag in der Geschichte der Stadt und werden ihn mit einer Protest-Kundgebung vor dem Rathaus begehen. Beginn 13 Uhr. Ihr/Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.

Siehe auch Pressemitteilung hier: PM Dez 2014.

nach oben