Dortmund: 109 Mio. Euro in den Sand gesetzt

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Was hatten die Stadtväter aufgejault. Einen lausigen Euro (!) hatte RWE den beteiligten kommunalen Versorgern für ihre jeweilige Kraftwerksscheibe am Gekko-Kraftwerk angeboten, wo sie doch bereits Hunderte von Millionen in das Bauwerk investiert hatten. Doch die Empörung sollte nur von eigenen Fehlentscheidungen ablenken. (mehr…)

Ein Anbieterwechsel ist einfach

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Wer RWE nicht länger unterstützen will, sollte als Kunde auch nicht bei der DEW21 bleiben.

Viele Menschen denken immer noch, die Dortmunder DEW21 sei ein kommunaler Anbieter von Energie und Wasser. Ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter sei deshalb verzichtbar und etwas übertrieben. So ist es aber leider nicht: Wo DEW21 draufsteht, ist 40 % RWE drin! Denn: Der RWE gehören weiterhin knapp 4/10 des Unternehmens DEW21. Der Rat der Stadt Dortmund wollte es so. Wer Kunde von DEW21 ist, unterstützt also auch den RWE-Konzern.

Wer das nicht will, hat Alternativen. Man kann den Anbieter wechseln, und zwar sowohl für Strom wie auch für Gas. Wir empfehlen Anbieter, die sich uneingeschränkt ökologischen Zielen verpflichtet haben, das sind derzeit EWS Schönau, Greenpeace Energy, LichtBlick, NaturStrom, Polarstern und Bürgerwerke eG. Einzelheiten dazu finden Sie auf den Webseiten der jeweiligen Unternehmen oder auch in einem Testbericht, den das Verbraucherportal Vergleich.org kürzlich zu Ökostrom-Anbietern veröffentlicht hat. Der Bericht ist unter der Seite www.vergleich.org/echter-oekostrom abrufbar.

Ein Wechsel des Anbieters ist einfach. Der neue Anbieter übernimmt sämtliche Wechselformalitäten. Anruf genügt!

Halbierung der Investitionen in Erneuerbare Energien

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” In Deutschland haben sich die Investitionen in Erneuerbare Energien in 2015 gegenüber 2014 fast halbiert. …”
so beginnt ein Beitrag von Hans-Josef Fell vom 26.03.2016.

Keine Braunkohle für Dortmund – stoppen Sie den Risiko-Deal der Steag!

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unter diesem Motto hat Thomas Quittek (Sprecher BUND-Kreisgruppe Dortmund)
eine Online-Petition gestartet und bittet um weite Verbreitung:
https://weact.campact.de/petitions/keine-braunkohle-fur-dortmund-stoppen-sie-den-risiko-deal-der-steag-1/?utm_id=wa-recaif
Bislang haben über 2300 Dortmunder/innen unterzeichnet. Die Unterschriften sollen vor der Ratssitzung am 18.2.2016 an OB Ullrich Sierau übergeben werden.
Weitere Informationen:
www.die-klima-allianz.de/steag-finger-weg-von-der-braunkohle/

Vertragsverlängerung für Pehlke? Ein großer Schaden für unsere Stadt!

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(Presseerklärung des Bündnisses v. 28.9.2015)

Am Dienstag, den 29.09.2015, findet die nächste Aufsichtsratssitzung der Dortmunder Stadtwerke (DSW 21) statt. In dieser Sitzung soll ein Beschluss von großer Tragweite für die Stadt Dortmund gefasst werden: Die Verlängerung des Vorstandsvertrages mit Guntram Pehlke, dem aktuellen Chef der größten und wichtigsten Stadttochter.

Der Beschluss soll offensichtlich still und heimlich und möglichst unbemerkt von der Öffentlichkeit durchgezogen werden. Dies ist keine Überraschung, denn nicht ohne Grund hat Guntram Pehlke in der Dortmunder Öffentlichkeit ein denkbar schlechtes Ansehen.

Wer die Mehrheitsverhältnisse kennt, wird zwar kaum an der Wiederwahl von Herrn Pehlke zweifeln. Für die Zukunftsfähigkeit der Stadt Dortmund wäre dies allerdings eine fatale Fehlentscheidung.

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Gekko-Kraftwerk in Hamm: So oder so für Dortmund ein finanzielles Debakel

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Das Handelsblatt berichtete darüber als erster. RWE bietet den am Gekko-Kraftwerk beteiligten kommunalen Versorgern an, ihre Anteile zum symbolischen Preis von jeweils 1 Euro zu übernehmen. Und sie damit aus allen Rechten und Pflichten im Zusammenhang mit dem Kraftwerk zu entlassen.*

Ein unverschämtes Angebot? Das möchte man meinen, wenn man bedenkt, dass allein die Dortmunder DEW21 107 Millionen Euro in das RWE-Vorhaben gesteckt hat (mit Kapitalkosten sogar 114 Mio. €). Doch: Das Kind war bereits vorher in den Brunnen gefallen! Unsere Stadtväter (bzw. die Verhandlungsführer seitens DSW/DEW) hatten nicht einkalkuliert, was jetzt immer wahrscheinlicher wird. Nämlich, dass einer der beiden 800 MW-Blöcke nie fertig werden würde. Der Fall ist schlicht nicht mitgedacht worden.**

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Der Strom kommt aus der Steckdose…doch wie wird er erzeugt?

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Am 1. September ist es soweit: Da startet eine Veranstaltungsreihe der VHS Dortmund zum Thema Energiewende.

An insgesamt fünf Abenden soll den Teilnehmern die Gelegenheit geboten werden, einen Blick hinter die Kulissen der Energieversorgung zu werfen und zu erkennen, welche Gestaltungsmöglichkeiten es dazu auf kommunaler Ebene gibt. Die Stromerzeugung wird bei uns von wenigen Konzernen dominiert – doch muss das so sein? Sind die Erneuerbaren wirklich an den Strompreiserhöhungen schuld?

Die Reihe ist in Kooperation mit dem Bündnis DEW-kommunal entstanden. Sie wäre beinahe noch an den Statik-Problemen im VHS-Gebäude (Löwenhof) gescheitert. Zum Glück ist es uns gelungen, die Veranstaltungen kurzfristig in die Auslandsgesellschaft zu verlegen; sie finden also (dort) statt!

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Politische Verantwortung am Beispiel Kohleimporte aus Kolumbien

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Einladung zu einer Veranstaltung am 28. August 2015
im Rahmen der FairTrade-Messe in den Westfalenhallen

Auf Betreiben der Initiative Dortmund-Kolumbien findet bei der diesjährigen Messe (28.-30. August) eine Veranstaltung zum Thema Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden im Zusammenhang mit Kohleimporten aus Kolumbien statt.

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Milliardengrab Gemeinschaftskraftwerk Gekko

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Eigentlich sollte der als hochmodernes Steinkohlekraftwerk gepriesene Bau in Hamm-Uentrop bereits seit Jahren am Netz sein.* Doch erst seit August letzten Jahres liefert einer der geplanten Blöcke Strom. Der zweite Block wird vermutlich nie fertig werden. Mit entsprechenden Folgen für alle, die dort Geld reingesteckt haben. Mit zu den Investoren gehörte leider auch die Dortmunder DEW21.
Den Stadtwerken und kommunalen Versorgern wurde ein gutes Geschäft versprochen. Die Baugeschichte von Gekko ist jedoch eine Endlos-Serie von Pannen, Planungsfehlern und Pfusch am Bau. Die Investitionskosten sind völlig aus dem Ruder gelaufen. Insider rechnen mittlerweile mit bis zu 3 Mrd. Euro, gegenüber ursprünglich geplanten 2 Mrd. Euro. Obendrein sorgen die Verspätungen bei der Fertigstellung dafür, dass bei allen Beteiligten riesige Verluste auflaufen. Allein die DEW hat bereits mehr als 65 Millionen Euro zum Zwecke des Verlustausgleichs zurücklegen müssen, und ein Ende ist noch nicht absehbar.

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Unsäglich

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Wir erinnern uns: So was gab es schon mal. Da wurden vor rund 20 Jahren ganze Belegschaften – von RWE und anderen Energiekonzernen – nach Dortmund zum Westfalenstadion gekarrt, um dort PRO ATOMKRAFT zu demonstrieren. Die Kosten trugen die Unternehmen; jeder Teilnehmer wurde zusätzlich mit einem Lunchpaket ausgestattet.

Jetzt also PRO KOHLEKRAFT. Wieder lassen sich Betriebsräte und Belegschaften vor den Karren ihrer Arbeitgeber (und deren Aktionäre) spannen. Diesmal geht’s nach Berlin, um Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel die rote Karte zu zeigen. Der hatte angekündigt, eine Abgabe für über 20 Jahre alte Kohlekraftwerke einzuführen, weil anders die Klimaschutzziele, auf die sich Deutschland festgelegt hat, nicht zu erreichen seien.  Weiter

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