Der 26. September 2013: Ein schwarzer Tag für Dortmund!

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Was geschah am 26. September 2013?

An diesem Tag beschloss der Rat der Stadt Dortmund mit großer Mehrheit, den Vorstand von DSW21 damit zu beauftragen, mit RWE einen Folge-Vertrag auszuhandeln, der die Besitzverhältnisse bei DEW21 (53 % DSW21 / 47 % RWE) unberührt läßt – und das auch noch unbefristet!
Das bedeutet: Dortmund setzt bei der Erzeugung von Strom unbeirrt weiter auf Kohle
(-verstromung)
. Als seien Treibhausgase und Klimawandel Produkte purer Einbildung! Aber es geht letztlich um Macht und Profit..

Nach Abschluss der Vertragsverhandlungen muss der Rat im Frühjahr/Frühsommer 2014 zwar nochmals über den bis dahin ausgehandelten Vertrag beraten und beschließen. Ob da jedoch mehr passieren wird als eine förmliche Absegnung, darf angesichts der jüngsten Weichen-stellungen bezweifelt werden. An der am 26.9. beschlossenen Eigentümerkonstellation (status-quo-Lösung) dürfte sich jedenfalls kaum noch etwas ändern.

Das „Bündnis DEW kommunal“ hat zu den Beschlüssen des Rates eine ausführliche Stellungnahme verfasst, verabschiedet am 11. November 2013.
Den vollständigen Text der Stellungnahme findet ihr hier: Erkl_Ratsbeschl_Nov2013 endg

Schließung des Dortmunder Flughafens? – Das wär doch mal was, Herr Pehlke!

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Nach der angekündigten Dividendenkürzung für RWE-Aktionäre müssen die Dortmunder Stadtwerke nach einer Mitteilung ihres Chefs, Herrn Pehlke, zu weiteren Sparmaßnahmen greifen. Dabei dürfe kein Thema tabuisiert werden, erklärte er gestern. Unter anderem kann sich Pehlke auch eine Schliessung des Dortmunder Flughafens vorstellen, der jährlich mit 20 Millionen Euro subventioniert werden muss – Geld, das bei Stadt und Stadtwerken demnächst bitter fehlen wird. Einige Initiativen wie die Schutzgemeinschaft Lärm haben dem DSW-Chef bereits ihre Unterstützung für dieses Vorhaben zugesagt.

Bezahlbare Tarife! Dortmunder Stromversorgung muss wieder in kommunale Hand!

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Das Sozialforum Dortmund hat mit einer Erklärung zur Stromversorgung unserem Bündnis seine Unterstützung zugesagt.

„Bezahlbare Tarife! Dortmunder Stromversorgung muss wieder in kommunale Hand“
Ohne ausreichende Existenzgrundlage leben zu müssen ist bitter! Dann auch noch ohne Strom? Das geht gar nicht. Ohne Kühlschrank, Elektroherd, Waschmaschine, Fernsehen, Beleuchtung? Unvollstellbar und brandgefährlich, besonders bei Kindern und offenem Licht.
Für rund 5000 Dortmunder Bürger muss das aber gehen, denn sie müssen in unserer Stadt ohne Strom leben. Ihnen wurde der Strom abgeklemmt. Einfach deshalb, weil sie zu wenig Einkommen haben – und andersherum betrachtet – weil der Strom für sie zu teuer ist und sie ihn nicht bezahlen können.
Der vollständige Text der PM unter http://agora.free.de/sofodo/stromversorgung-muss-wieder-in-kommunale-hand

Neuer Anlauf zu einer Öffentlichen Anhörung mit einem von uns eingeladenen Energieexperten

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Am Freitag, dem 6. September, wird die wegen Starkregens im Juni ausgefallene Anhörung zur Zukunft der DEW nachgeholt. (PM)

PM Kundgebung 06-09-2013

 

 

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